Meine Ausrüstung (Zelt, Schlafsack, Matte etc.) konnte ich im Juli auf dem Camping deponieren. Daher hat sich die Schlepperei mit dem Zug in Grenzen gehalten. Bei schönstem Wetter checkte ich auf dem Camping Morteratsch ein. Am Abend traf dann noch Janick ein, ihn habe ich auf meiner Neuseelandreise kennengelernt.
Mein Freund Valentin (mein Baumdoktor aus dem Jura) hat mich in seine Heimat eingeladen. Er holte mich mit seinem Sohn Vince in Courchapoix ab und wir fuhren zum Biwakplatz. Er hatte schon alles vorbereitet und ich musste nur noch meinen Schlafplatz mit dem Tarp einrichten.
Am Samstag nach der Arbeit starten 4 Transbuddys mit zwei Packrafts und einem Kanu eine Tour auf der Reuss in Bremgarten. Nach dem wir die ersten höheren Wellen geschafft hatten, fanden wir einen grossartigen Lagerplatz an einem sandigen Ufer.
Nach etlichen Ausflügen auf diversen Seen wagte ich mich jetzt mit dem Packraft auf dem Fluss. Kurz nach Thun, genau in Uttigen machte ich mein Packraft bereit.
Mario hat mein Packraft vom Engadin zu sich nach Bauen am Urnersee mitgenommen, um es auszuprobieren. Gestern fuhr ich dann hin und holte es wieder ab. Zuerst traf ich Ihn in seiner neuen,schönen Wohnung und anschliessend paddelten wir zur Schwäntelen.
Das Wetter wurde jetzt immer besser. Also nahm ich die Bahn zur Diavolezza und genoss das gewaltige Panorama. Anschliessend bestieg ich den Munt Pers (3206 m). Der erste Kilometer war ein normaler Wanderweg, dann gings im teilweise knietiefen Schnee weiter bis zum Gipfel, welchen ich nach etwas mehr als einer Stunde erreichte. Die Aussicht war einfach grandios und das ganze ein tolles Erlebnis.









