Kaltes Aprilwetter und man will doch was machen. Ich nahm den Zug nach Frick und fuhr dann los Richtung Benkerjoch und von da auf den Asper Strihen. Dort schneite es ca. 5 Minuten richtig heftig.
Nach dem Wintereinbruch planten wir noch eine Skitour in den Voralpen. Mit Christina und Bine fuhren wir nach Amden Arvenbüel und stiegen zum Gulmen auf. Der Aufstieg in der schönen Landschaft war ein Genuss. Oben angekommen genossen wir das 360 Grad Panorama. Säntis, Churfirsten, Tödi, Glärnisch, Walensee und vieles mehr.
Das war bis jetzt mein längster, strengster, aber auch schönster Zeltwinter. 62 Nächte mit dem Hilleberg Unna auf dem Camping Morteratsch (mit 1860 m höchstgelegener ganzjährig geöffneter Campingplatz Europas). Die Tiefsttemperatur am 21. Februar betrug minus 29,5 Grad. Ca. 10 Nächte unter minus 20 und der Rest zwischen minus 5 und 20 Grad. 6 Nächte im Tessin mit Bike, Packraft & dem Hilleberg Niak. Plus eine Nacht mit der selben Ausrüstung am Rhein bei ca. 0 Grad.
Am Samstag nach dem Arbeiten nahm ich den Zug nach Samedan. Dort holten mich Christina und Guido ab und wir fuhren zum Camping Morteratsch. Am andern Morgen stiegen wir vom Camping aus Richtung Piz Mandra auf. Wir wollten dann unter diesem durch zur Bovalhütte queren. Der Anstieg war vereist und sehr tricky, daher kehrten wir nach ca. zweieinhalb Stunden wieder um. Die Abfahrt durch den Wald war dann ein richtiges Abenteuer.
Die Kombination packraften, biken und campen hat mich schon lange gereizt. Das warme Frühlingswetter war ideal für dieses Projekt. Am Vorabend montierte ich die Packung auf das Bike. Die neuen Straps von Sea to Summit von Transa waren ideal für die Befestigung der Paddel und des Boots. Die ganze Ausrüstung bestehend aus Zelt, Schlafsack, Matte, Boot , Schwimmweste, Küche, Helinox-Stuhl, Hängematte, Kamera und Ersatzkleider passten in eine Ortlieb -Satteltasche, einen 20 Liter Drybag und einen 15 Liter Rucksack von Exped.
Am Freitag holte mich Christina ab und wir fuhren bei bestem Wetter auf den Julierpass. Dort machten wir eine kleine Skitour (500 Hm), bevor wir uns auf dem Camping Morteratsch einrichteten. Ich im Zelt und Christina in Ihrem Büsli. Danach machten wir noch einen Spaziergang zum Hotel Morteratsch und genossen die Sonne und das Take away - Bier.









