Wir starteten ein bisschen später da es immer noch regnete. Nach einer Viertelstunde sah ich ein Hotel in dem Sie Northcoast 500 T-Shirt verkauften. Dort ging ich rein und dann kam die Sintflut, Didi hats auch grad noch geschafft. Nach fast 2 Stunden wagten wir uns wieder raus, strichen aber den grossen Pass, da das Wetter immer noch sehr instabil war. Wir fuhren direkt nach Shieldaig, wo wir uns auf einem Supercamp einrichteten. Traumhaftes Wetter liessen uns die Strapazen vergessen
Wir schlängelten uns dem Loch Ness entlang nach Fort Augusta. Ein schmucker Ort mit 3 Pubs. Die riesige Schleusenanlage, welche zum Caledonian Canal gehört und das nicht vorhandene Nessie Monster sind die Attraktion hier. Der Caledionian Canal geht quer durch Schottland. Von Inverness bis Fort William. Ich fuhr weiter dem Kanal entlang und vepasste einen Abzweiger. Da kam ich dann auf die Hauptstrasse. Didi hat alles richtig gemacht und fuhr auf dem Caledenion Cycle Way Richtung Süden und kam 10 Minuten nach mir in Fort William an.
In Dublin besuchte ich das Rock'n roll Museum. Rockgrössen wie Thin Lizzy, Rory Gallagher, U2 etc. sind ja alle von hier. Zudem haben in den 70 ern fast alle grossen Bands im Studio ihre Platten aufgenommen. Die Führung war megaspannend. Diverse Pubbesuche (inkl.einem Rauswurf), Schiffrundfahrt und eine Stadtrundfahrt mit dem Velo war das Programm in Dublin.. Ich hatte dann genug von der Stadt und verabschiedete mich für ein paar Tage in die Wicklow Mountains. Didi blieb noch zwei Tage und ging dann noch nach Cork.
Von Ardrossan führte uns ein komisch verwinkelter Veloweg nach Culzean zum Camp neben dem Castle. Didi gings nicht so gut, ich fuhr voraus und checkte für uns ein. Als er ankam gings nicht besser. Ich stellte ihm das Zelt auf und er ging schlafen. Ich schaute mir noch das Castle an und kochte mir noch etwas. Bei der Abfahrt war Didi schon fitter und wir rollten dem Meer entlang zur Fähre in Carnryan. Byebye Scotland, welcome Northern Ireland. In Belfast suchten wir im Feierabendverkehr das Youth Hostel. Wir checkten ein und gingen essen.
Tatsächlich kamen wir im Dunkeln an und gingen zuerst mal ins Pub am Hafen. Dort fragten wir wo wir unsere Zelte aufschlagen können. Kein Problem, hinter dem Pub hats eine kleine Wiese und dort haben wir uns eingerichtet. An 3 Distellerys vorbei gings dann mit Umwegen Richtung Port Charlotte auf den Camping. Sehr schön am Meer gelegen. Das Dorf war wie alle hier sehr klein, aber es hatte ein Pub und das reichte auch. Ich machte dann noch eine Ausfahrt nach Porthaven und zurück. Einsame Strassen und schöne Aussichten aufs Meer.
Nach Oban war Städtetrip mit dem Bus angesagt. 4 Tage Glasgow (Didis Homeseektown) und 1 Tag Edinburgh. Glasgow ist sehr wuselig und spannend. Die Highlights waren das Oran Mor (Pub in Kirche)!, die Parkanlage unter unserem Hostel, das Sonny & Vito Café, viele Pubs, die Universität und das Stravaigin, wo ich die besten Muscheln ever genossen habe.









